Pressestimmen

HOW Duett

(Berner Zeitung, Mai 2015)
Kampf der Choreografien
Ein Männerduo gewinnt den Produktionspreis der „Tanzplattform Bern“.
Scheinbar mühelos
Die Jury, deren Vorsitz Stephan Märki, Intendant am Konzert Theater Bern hat, lobte Timing, Musik und Raum des Stückes. Virtuos würde  das Tänzerduo agieren und dabei der physischen  Anstrengung den Anschein der Mühelosigkeit verleihen.  Die Ausgezeichneten werden in der nächsten Spielzeit  mit der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern ein abendfüllendes Stück  zum Thema Francis Bacon erarbeiten.

 

(Der Bund, Mai 2015, Marianne Mühlemann)
Poesie mit Muskeln
Verdiente Gewinner
… Bei Tim Behren und Florian Patschovsky hat die Poesie Muskeln. In ihrem Tanz zählen Millimeter und Bruchteile von Sekunden. Das dürfte auch zur Herausforderung werden, wenn die  zwei Herren kommende Spielzeit  in Bern ein Stück zum irischen Maler Francis Bacon kreieren.
Unterhaltsam und selbstironisch
Das Duo setzt seine Bewegungsrecherche an der Schnittstelle von Akrobatik  und zeitgenössischem Tanz an. Ihrem riskanten, extrem physischen Spiel zuzusehen, ist ein Vergnügen. Es lebt vom Timing, von fein austarierten Balancen, Überschlägen und Hebungen und zielt auf den Kontrast zwischen improvisatorischer Lässigkeit und höchster Anspannung. Obwohl „[How To Be] Almost There“ von Stubenhockern, Solidarität und Gruppenzwang erzählt bleibt die Choreografie weitgehend abstrakt. Gekonnt verbinden Behren und Patschovsky die körperliche Kommunikation mit der Musik. Der mehrstimmige Männergesang der korsischen Vokalgruppe A Filetta ist gut gewählt.

 

(Melanie Suchy, tanz, 2011)
Umgeworfene Stühle künden von einem vergangenen Sturm. Er faucht noch. Der Mann sitzt da mit leeren Händen und schaut ins Nichts. Ein anderer fällt ihm in den Schoß. Er rollt ihn sich über die Schulter nach hinten weg. Es ist ein Störer, ein netter Geist vielleicht. Der Lebensmut. Er weckt den Versunkenen auf, fasst ihn an den Armen, zieh, hallo Kraft! Als hätte er alle Hebelchen betätigt und Fähigkeiten geweckt. Die Füße des einen auf den Schultern des anderen, wandern sie durch den Raum. Der untere Mann hebt den Blick, torkelt haltlos, Tim Behren, der mit Florian Patschovsky im Herbst beim Kölner “Tanzkonkret”-Festival begeisterte. Kurz darauf räumte das zehnminütige Duett Preise ab, beim Ludwigshafener “No-Ballet”- Wettbewerb.

 

(Jury Statement No Ballet Ludwigshafen, 2011
u.a Reinhild Hoffmann, Graziela Padilla, Susanne Linke, Hartmut Regitz, Hansgünter Heyme)
Inmitten vieler auf der Bühne verstreuter Stühle halten zwei junge Männer, in feiner Abstrahierung und durch den Tanz innig verbunden, die Zuschauer gefangen. Alles ist Tanz, ob sie sich am Boden bewegen oder einer über dem anderen kunstvoll in der Luft balanciert. Eine mutige und zugleich poetisch zarte, kristallklar sich in den Raum entfaltende Choreographie. Die archaisch anmutenden Töne der zu den Bildern fein abgestimmten Musik, fließen unaufdringlich in die choreographische Einheit.

 

(Klaus Keil, tanznetz, 2011)
In einem Crossover von Akrobatik, Bewegungs- und Ausdrucksformen aus Tanz und Theater verleihen sie ihren kraftaufwendigen Hebe- und Stemmfiguren auf spielerische Weise eine ungewohnte Ausdrucksfähigkeit. In „[How To Be] Almost There“ werden Gefühle und Emotionen regelrecht auf die Bühne geschleudert. Das kommt gut an: Tosender Applaus.

 

(Kristof Szabo, Jury SzoloDuo Budapest 2012)
From the physical qualities of acrobats, the two performer Tim Behren and Florian Patschovsky create a complex, multi-layered piece with a dancer’s mindset which flashes on the emotional level.

HOW Duett

(Berner Zeitung, Mai 2015)
Kampf der Choreografien
Ein Männerduo gewinnt den Produktionspreis der „Tanzplattform Bern“.
Scheinbar mühelos
Die Jury, deren Vorsitz Stephan Märki, Intendant am Konzert Theater Bern hat, lobte Timing, Musik und Raum des Stückes. Virtuos würde  das Tänzerduo agieren und dabei der physischen  Anstrengung den Anschein der Mühelosigkeit verleihen.  Die Ausgezeichneten werden in der nächsten Spielzeit  mit der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern ein abendfüllendes Stück  zum Thema Francis Bacon erarbeiten.

 

(Der Bund, Mai 2015, Marianne Mühlemann)
Poesie mit Muskeln
Verdiente Gewinner
… Bei Tim Behren und Florian Patschovsky hat die Poesie Muskeln. In ihrem Tanz zählen Millimeter und Bruchteile von Sekunden. Das dürfte auch zur Herausforderung werden, wenn die  zwei Herren kommende Spielzeit  in Bern ein Stück zum irischen Maler Francis Bacon kreieren.
Unterhaltsam und selbstironisch
Das Duo setzt seine Bewegungsrecherche an der Schnittstelle von Akrobatik  und zeitgenössischem Tanz an. Ihrem riskanten, extrem physischen Spiel zuzusehen, ist ein Vergnügen. Es lebt vom Timing, von fein austarierten Balancen, Überschlägen und Hebungen und zielt auf den Kontrast zwischen improvisatorischer Lässigkeit und höchster Anspannung. Obwohl „[How To Be] Almost There“ von Stubenhockern, Solidarität und Gruppenzwang erzählt bleibt die Choreografie weitgehend abstrakt. Gekonnt verbinden Behren und Patschovsky die körperliche Kommunikation mit der Musik. Der mehrstimmige Männergesang der korsischen Vokalgruppe A Filetta ist gut gewählt.

 

(Melanie Suchy, tanz, 2011)
Umgeworfene Stühle künden von einem vergangenen Sturm. Er faucht noch. Der Mann sitzt da mit leeren Händen und schaut ins Nichts. Ein anderer fällt ihm in den Schoß. Er rollt ihn sich über die Schulter nach hinten weg. Es ist ein Störer, ein netter Geist vielleicht. Der Lebensmut. Er weckt den Versunkenen auf, fasst ihn an den Armen, zieh, hallo Kraft! Als hätte er alle Hebelchen betätigt und Fähigkeiten geweckt. Die Füße des einen auf den Schultern des anderen, wandern sie durch den Raum. Der untere Mann hebt den Blick, torkelt haltlos, Tim Behren, der mit Florian Patschovsky im Herbst beim Kölner “Tanzkonkret”-Festival begeisterte. Kurz darauf räumte das zehnminütige Duett Preise ab, beim Ludwigshafener “No-Ballet”- Wettbewerb.

 

(Jury Statement No Ballet Ludwigshafen, 2011
u.a Reinhild Hoffmann, Graziela Padilla, Susanne Linke, Hartmut Regitz, Hansgünter Heyme)
Inmitten vieler auf der Bühne verstreuter Stühle halten zwei junge Männer, in feiner Abstrahierung und durch den Tanz innig verbunden, die Zuschauer gefangen. Alles ist Tanz, ob sie sich am Boden bewegen oder einer über dem anderen kunstvoll in der Luft balanciert. Eine mutige und zugleich poetisch zarte, kristallklar sich in den Raum entfaltende Choreographie. Die archaisch anmutenden Töne der zu den Bildern fein abgestimmten Musik, fließen unaufdringlich in die choreographische Einheit.

 

(Klaus Keil, tanznetz, 2011)
In einem Crossover von Akrobatik, Bewegungs- und Ausdrucksformen aus Tanz und Theater verleihen sie ihren kraftaufwendigen Hebe- und Stemmfiguren auf spielerische Weise eine ungewohnte Ausdrucksfähigkeit. In „[How To Be] Almost There“ werden Gefühle und Emotionen regelrecht auf die Bühne geschleudert. Das kommt gut an: Tosender Applaus.

 

(Kristof Szabo, Jury SzoloDuo Budapest 2012)
From the physical qualities of acrobats, the two performer Tim Behren and Florian Patschovsky create a complex, multi-layered piece with a dancer’s mindset which flashes on the emotional level.